Der bedrohte Gutachter: Gericht will Gutachten sehen

KIND IM FOKUS 11. 1. 12 Pressemitteilung Teil 2

Im Fall des familiengerichtlichen Gutachters Dr. W., der sich von einem Vater bedroht fühlte, (Erstbericht vom 06.01.2012) zeichnet sich eventuell eine Wende ab. Der anwaltlich vertretene Vater lehnte eine vorgeschlagene Einstellung des Verfahrens ab. Die Verteidigung vertrat den Standpunkt, es ergäbe sich schon aus der sprachlichen Formulierung, daß eine Drohung gar nicht existiere. Es werde lediglich in aller Deutlichkeit auf die psychologischen Zumutungen und Täuschungen des Gutachtens reagiert, um die Interessen des Angeklagten und die seiner Kinder zu wahren. Die Richterin am Amtsgericht Potsdam Nietsche forderte daraufhin das betreffende Gutachten an und vertagte das Verfahren.

Beide Zeugen, der Gutachter und sein Freund Dr. S. D., Berlin, erschienen mit einer Rechtsanwältin und verweigerten gegenüber Reportern, darunter auch RTL, jeden Kommentar. Auf den Zuschauerbänken hatten sich auch zahlreiche Betroffene der familiengerichtlichen Begutachtungen durch Dr. W., aber auch weitere Gutachter, eingefunden.

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