Mindestunterhalt für ein Kind beträgt Euro 57.170!

Was kostet ein Kind?

Unglaublich, aber wahr:

Nach unseren Berechnung ist der ganz normale Mindest-Kindesunterhalt, nach dem (wohl schon für verfassungswidrig erklärten!) Willen des deutschen Gesetzgebers, ohne Verwendungsnachweis zu zahlen mindestens bis zum 18. Geburtstag des Kindes, vom nicht verheirateten Vater an die Mutter (!), aufgrund seines Geschlechts, ein Betrag von insgesamt Euro 57.170,00 (Anm. d. Red.: vgl. auch den Kommentar dazu unten, wonach eine weiteres Jahr dazu gehört, was zutreffend war und korrigiert wurde). Nur, weil er ein Mann ist! Und zwar ganz unabhängig von irgendeiner Gegenleistung, auch ohne das Kind nur ein einziges Mal gesehen zu haben!

Wenn man eine angemessene marktübliche Verzinsung von 4 Prozent p.a. hinzurechnet, erhält man gar rund Euro 79.171!

Kein Wunder, daß die deutsche Bevölkerung so langsam ausstirbt!

Hier ist die Tabelle dazu:

mindestunterhalt-berechnungen1.pdf

Man stelle sich den Hofknicks vor, den der Pfarrer in der Kirche vor der kinderlosen Person machen würde, die ihm einfach so mal einen Scheck mit einer Spende in derartiger Größenordnung überreichen würde, oder das rote Kreuz, oder die Caritas.

Das ist grauer Alltag für die nicht verheirateten Väter. Sie zahlen, zahlen, zahlen. Und werden zum Dank nur auf das Allerschlimmste angemobbt. Bis heute noch nie jemand auch nur daran gedacht, auch nur einmal danke zu sagen.

Schmähreden gegen Väter, wohin man blicken kann, von geldgierigen Feministinnenorganisationen angepeitschte Intrigen, nichts als allerböseste Worte gegen Väter, wohin man nur blickt.

Warum sagt Deutschland eigentlich niemals danke? Danke an all die Milllionen an braven unterhaltszahlenden Vätern, die den allerletzten Pfennig/ Cent für ihre Kinder gegeben haben, manchmal auch, nach dem Willen des deutschen Gesetzgebers nur zum Kauf von Zigaretten oder des Marihuanas der Kindesmutter verwendet, ohne auch nur eine Sekunde lang an die eigene Rente, an ihr „Existenzminium“, an den hohlen Zahn, der mangels ordentlicher Krankenversicherung (aber das ist ein anderes Thema!) nicht behandelt werden kann, oder sonst an sich selbst nur zu denken?

Das Bundesverdienstkreuz für nicht verheiratete Väter? Diese Forderung ist mein voller Ernst, warum sollten wir nicht auch mal was im positiven Bereich unternehmen:

Jeder Vater, der für sein Kind bis zum 18. Lebensjahr den Mindestunterhalt gezahlt hat, sollte dafür mindestens eine kleine Feier ausgerichtet bekommen und eine formelle Anerkennungsurkunde erhalten, unterzeichnet vom Bürgermeister und vom Leiter des Jugendamts, ach ja, und nicht zu vergessen, auch von der Kindesmutter selbst.

Warum sollte man denn nicht auch einmal positive Anreize schaffen, statt der ewigen Prügel für Väter nichtehelicher Kinder?

*) Betrag wurde korrigiert um 1 Jahr entsprechend dem Hinweis unten, dank dafür.

Berechnung und Kommentar von:

Anif Press Info
Pf. 100348
76484 B.- Baden

Kontakt über Deutsche Anwaltshotline
Per Email an: Rechtsanwalt@anif.de

Wer ein Kind bekommt, verliert in Deutschland 266.000 Euro!

http://www.focus.de/finanzen/recht/tid-28704/ruecklaeufige-geburtenrate-wer-in-deutschland-ein-kind-bekommt-verliert-266-000-euro_aid_885405.html?fbc=fb-fanpage-immobilien&utm_content=1375708685568131

Verweis auf einen Artikel, der sich mit der rechtlichen Zulässigkeit von rückwirkenden Unterhaltsforderungen beschäftigt, für inhaltliche Richtigkeit dieses von Fremdanbietern veröffentlichten Beitrags wird keine Gewähr geboten.

http://www.123recht.net/R%C3%BCckforderung-von-Unterhalt-f%C3%BCr-die-Vergangenheit-__a97625.html

Über admin

Rechtsanwalt (Attorney at Law, Germany) and CPA (USA)

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Ein Kommentar zu Mindestunterhalt für ein Kind beträgt Euro 57.170!

  1. bw-berlin sagt:

    Werter Herr Fischer,

    vorab besten Dank, für Ihr Engagement in Sachen „Gerechtigkeit für Väter und Kinder“, aber ich denke, die Wahrheit ist noch finsterer als ihre Tabelle es ausdrückt.

    Die Mindestdauer der Unterhaltszahlungen ist meiner Meinung nach nämlich noch um ein weiteres Jahr zu ergänzen. Angesichts dieser Zahlen kann einem schon mal schwindlig werden und ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen.
    Meines Wissens besteht gegenüber minderjährigen Kindern generell eine Unterhaltspflicht – erst bei Erreichen der Volljährigkeit wird differenziert, ob auch weiterhin oder eben nicht. Die Volljährigkeit wird aber nicht mit Beginn des 18.°Lebensjahres (wie man aus der jetzigen Tabelle ableiten könnte), sondern erst mit dessen Vollendung am 18.°Geburtstag erreicht wird.
    Für Ihre Tabelle bedeutet dies, dass sie nicht bei „J18 M1“ enden dürfte, sondern sogar noch bis zur Zeile „J18 M12“ zu erweitern ist!

    So dass sich allein dadurch der Gesamtbetrag der Unterhaltszahlungen um weitere ca. 4000 Euro erhöht!!!
    Von den obligatorischen Neben- resp. den Opportunitätskosten und den psychischen Belastungen ob der Rechtlosigkeit ganz zu schweigen.

    Nicht ganz nebenbei:

    Wann eröffnen Sie eine Niederlassung Ihrer Kanzlei in Berlin, Herr Fischer??? Auf die warte ich schon lange …
    Seit gut zwanzig Jahren beteilige ich mich hier in Berlin – u. a. aufgrund negativer Erfahrungen aus DDR-Zeiten – an vielen familienrechtspolitischen Diskussionen. Zu keiner Zeit, bei keiner Partei, auf keinem Forum, in keiner Diskussion war damals zu erkennen, dass sich irgendetwas ändern würde in der fragwürdigen deutschen Familienrechtspraxis. Deshalb hatte ich mich dann entschlossen, den mittlerweile Hunderten von offenbar ungehörten und ungelesenen Wortmeldungen nicht noch weitere hinzuzufügen, sondern einen Weg zu suchen, der die verantwortlichen Politiker zur vollen Wahrnehmung des Themas sowie zu einer belastbaren Reaktion „zwingt“ und ein weiteres Ignorieren verhindert. So folgte der Entschluß, ein „konkretes Normenkontrollverfahren“ zwecks überfälliger „Fortbildung des Rechts“ zu initiieren.
    Aus gutem Grund hatte ich dann damals weitere Unterhaltszahlungen verweigert. Das Legalitätsprinzip funktionierte reibungslos: Gehaltspfändung, Kontenpfändung, Hausdurchsuchung – bis hin zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen mich.

    Leider hatte ich nicht mit der ausgeprägten Arbeitsunwilligkeit deutscher Beamtinnen auf Amtsgerichtsebene gerechnet. Trotz nachgewiesenen Unrechts auf exekutiver, auf judikativer und vor allem auf legislativer Ebene („Normenkontrollverfahren“!) unter Verweis auf mittlerweile Hunderte von Printartikeln und auch unzählige Sendungen in den Funkmedien zeigten die involvierten Damen (Gutachterin, Staatsanwältin und Richterin) keinerlei Interesse am Thema, obwohl ich immer wieder auf höchstes gesamtgesellschaftliches Interesse verwies (siehe Ihr letzter Hinweis zur demographischen Konsequenz). Hier allerdings wollte man mir „keine politische Bühne bieten“, wie mir auch mein Pflichtverteidiger in seinen wiederholten Prozeßunterbrechungen immer wieder „versicherte“.

    Eine direkte Weiterleitung des Verfahrens vom Amtsgericht an das Bundesverfassungsgericht zur Diskussion der offensichtlichen Widersprüchlichkeiten im deutschen Recht hätte ja nicht nur einen Mehraufwand an Arbeit bedeutet. Vor allem (In-)Kompetenz in den zugrunde liegenden Sachfragen (Umgangsrecht, Unterhaltsrecht, Erziehungsaufwand und Rentenrecht, Steuerrecht, Sozialrecht etc. pp. – Alles hängt mit Allem zusammen) hätte offenbart werden müssen/können. Das nötige Engagement kann aber auch schnell erlahmen, wenn die Erkenntnis kommt, dass bisherige Renten-Privilegien durch eigene Kinderlosigkeit verloren gehen könnten!

    Dem späterhin möglichen Vorwurf, mir das Grundrecht auf rechtliches Gehör verweigert zu haben, ging man von vornherein aus dem Weg, indem die Richterin als Letztentscheiderin das Strafverfahren bereits am Amtsgericht Eberswalde aufgrund eines von mir stets angezweifelten psychologischen Gutachtens – wegen „Schuld- und Prozeßunfähigkeit“ meinerseits – umgehend einstellte.
    Einsicht in das Gutachten wurde mir nicht gewährt, ein wiederholt beantragtes Gegen- resp. Zweitgutachten wurde mir stets verwehrt. Man kannte sich in der Kleinstadt eben gut.

    Eine Recherche zeigte umgehend, dass die Psychiatrisierung an deutschen Gerichten eine probate Methode ist, lästige „Querulanten“ auszuschalten, um in zweifelhafter Routine weiter verfahren zu können wie gehabt. Man denke an die Frankfurter Steuerfahnder und zahlreiche Whistleblower, gerade in öffentlichen Institutionen). – „Wer’s Maul nicht hält, wird kalt gestellt …“ –
    Und ich glaubte bis dato leichtfertig, dass diese Zeiten seit 1989 vorbei wären …

    Merkwürdigerweise hatte man meinen jüngeren Sohn, der zuvor von seiner Mutter zu mir wechselte, in derart gefährlicher Umgebung bei mir belassen.
    Immerhin wurde so aus einem Schulverweigerer und minderjährigem Haschdealer ein Abiturient und mittlerweile ein Student der Ingenieurwissenschaften.
    Diese Wende gelang u. a. unter Verzicht auf eigene berufliche Ambitionen und entsprechende Einnahmen, da ich mich wegen der von legislativer und „rechtspraktischer“ Seite bereiteten Schwierigkeiten um Jahre länger als ursprünglich geplant mit dem Projekt „Normenkontrollverfahren“ beschäftigen musste.

    Mein enormer Einnahmeverlust (Opportunitätskosten!) ist nur noch über ein anzuhängendes „Staatshaftungsverfahren“ wegen nachgewiesener langjähriger Untätigkeit sämtlicher Regierungsparteien auf dem Gebiet des Familien- und Sozialrechts – spätestens seit dem Trümmerfrauenurteil 1991 – auszugleichen.

    Aber nachdem ich nun auch das „letzte Hemd“ hergegeben habe, stehe ich jetzt erst einmal vor der angedrohten Zwangsräumung. Die (zumindest um ihre eigene Karriere und laufende Einnahmen) „besorgte“ Mutter hat inzwischen selbstverständlich mit einer Eigentumswohnung ausgesorgt.
    Mein Sohn meinte vorige Woche, das mit der Wohnung wäre kein Problem mehr, wenn er nur schon eigenes Geld verdienen würde …

    Aktuell bleibt mir wohl zur Abwendung der bevorstehenden Zwangsräumung nur noch die Beantragung „Vorläufigen Rechtsschutzes“ beim Sozialgericht – unter Verweis auf die unglaubliche Summe, die mir nach staatlicherseits eingestandener Schuld zu überweisen ist … Schön wären „Abschlagszahlungen“ bei vorab positiver Einschätzung meiner Erfolgsaussichten? Wobei sowohl ein gründlicher Plausibilitätscheck als auch eine Kausalitätsbetrachtung der Urteilsfindung vorausgehen sollten.
    • Ein umfassender Plausibilitätscheck sollte mein Verhalten erklärbar machen.
    • Und eine Kausalitätsprüfung dürfte die jahrzehntelange hartnäckige Untätigkeit der politisch Verantwortlichen in den vorn aufgeführten systemrelevanten Gebieten als Hauptursache
    o einerseits für meine individuelle ( – und die vieler anderer Väter – ) gegenwärtige prekäre Situation und
    o andererseits für die gegenwärtig allseits beklagten gesellschaftlichen Entwicklungen und die zu erwartenden (u. a. demographischen) Konsequenzen problemlos aufdecken.
    Das Sozialgericht jedenfalls scheint meine letzte Hoffnung, nach zig-facher Verweigerung das verfassungsmäßig garantierte rechtliche Gehör doch noch zu finden!
    Fragt sich jetzt nur, unter welchen Umständen und wie lange dieser Rechtsschutz gilt – so er denn gewährt wird?

    Herr Fischer, wann und wo erreiche ich Ihre Kanzlei in Berlin?
    Es gäbe gerade für Sie hier noch viel zu tun – hier, in direkter Nähe zu Bundestag und Kanzleramt.

    b.w.

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